Eine natürliche Anmut und Grazie wurde ihr bereits in die Wiege gelegt. Auf Filmpremieren schwebt sie elfengleich über den roten Teppich, doch sollte man sich von der zierlichen Gestalt Audrey Tautous nicht in die Irre führen lassen.
Das erste Mal bezauberte sie das internationale Kinopublikum als eigenwillige Amélie Poulain in dem französischen Popmärchen “Die fabelhafte Welt der Amélie“. Mit kurzem schwarzem Pony, rotem Schmollmund und bunten Kleinmädchenkleidern fieberten wir mit, ob sie ihre große Liebe finden würde. Privat bevorzugt die Schauspielerin einen anderen Stil. Auf Filmpremieren erscheint sie in eleganten Abendroben, die sich dem offiziellen Dresscode nie ganz unterwerfen. Bei den Filmfestspielen in Cannes sorgte sie in einem weißen kurzen Kleid für Aufsehen. Dazu kombinierte sie silberne Sandalen und eine schlichte Clutch. Auch bei anderen Auftritten beweist sie modisches Gespür. Geltende Spielregeln wirft sie über den Haufen, wenn sie zum roten gerafftem Abendkleid pinke Pumps und eine Handtasche im selben Farbton trägt. Selbstverständlich beschwert sich in Frankreich niemand über ihren unbefangenen Umgang mit der Mode.
Einer Französin steht klassisches schwarz natürlich am besten. Die dunkle Farbe unterstreicht ihren porzellanhaften Teint am besten. Egal, ob sie gerade einen kurzen Pixie-Schnitt trägt oder einen Bob, bei dem ihre Naturwellen zur Geltung kommen. Beide Looks unterstreichen ihre Femininität, lassen sie immer zart wirken. Vermutlich ist das auch der Grund, warum sie der Grand Dame der französischen Mode spielen durfte. In “Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft” leiht sie der Designerin ihr Gesicht. Coco Chanel befreite Anfang des 20. Jahrhunderts die Damen aus den starren Korsetts. Und natürlich standen Audrey auch die Filmkostüme ausgezeichnet.




