“The footballer’s wife tells her troubles and strife” Amy MacDonald
Die armen Spielerfrauen haben es wirklich nicht leicht an der Seite ihrer Männer, es wird munter gemeckert und beschwert. Aber warum nur?
Die Jungs sind nicht nur reich, sondern auch durchtrainiert und nicht selten hübsch anzuschauen. Da verwundert es nicht, dass die Modewelt seit einigen Jahren ein Auge auf die Athleten geworfen hat. Beim Londoner Chelsea FC trägt man Armani, die deutsche Nationalmannschaft wird abseits des Platzes von Strenesse eingekleidet und Jogi Löw hat ein Hemd der Firma, die nach ihm benannt wurde. Dass die italienischen Fußballikonen von Dolce&Gabbana eingekleidet werden versteht sich da fast schon wieder von selbst.
Vor allem aber die Körper der Helden des Rasens sind ein Augenschmaus für die Damenwelt. Die obligatorische Frage der an Fußball eher desinteressierten Frau nach Abpfiff lautet denn auch: “Schatz, wer hat gewonnen?” Der dazugehörige Blick in den Fernseher gilt selten dem Ergebnis, sondern dem Trikottausch.
Glücklicherweise haben ein paar der begehrtesten Objekte ihr Trikot gegen Unterwäsche eingetauscht und lassen auf überlebensgroßen Billboards Träume wahrwerden. Ob das englische Leckerchen David Beckham für Emporio Armani, Schweden-Schnuckel Freddie Ljungberg für Calvin Klein oder das französische Bonbon Thierry Henry für Thommy Hilfiger – sie alle räkeln ihre Traumkörper in einem Hauch von Baumwolle mit Gummibund, der bei diesem Anblick Nebensache bleibt. Gerade deshalb bleiben uns Damen die Kampagnen im Gedächtnis.
Aber nun mal ganz ehrlich: welche Frau würde bei so einem Ausblick nicht gerne Spielerfrau sein? Ich hätte jedenfalls nichts dagegen. Für alle Frauen die einen Mann an ihrer Seite haben, kauft ihm Unterwäsche und denkt Euch den Körper der Fußballgötter hinein. So wird spätestens zur WM Fußball kein Streitthema mehr sein, zumindest solang das Wort Abseits nicht fällt!




