Im Mai beginnt die Saison der Familienfeste. Einladungen zu Konfirmation, Kommunion oder zur Hochzeit sind in der Regel aber mit der Erwartung auf festliches Erscheinen verbunden. Was macht Mann in dieser Situation?
Manche Männer haben ein ungutes Gefühl, wenn die Einladung zu einer Feier winkt, bei der ein bestimmter Dresscode erwartet wird. Für diejenigen, die im Beruf nicht gewöhnt sind, im Anzug zu arbeiten, sondern sich in Jeans und T-Shirt wohler führen, bedeutet der Anzug eine echte Herausforderung. Hauptgrund ist die Angst davor, sich eingezwängt zu fühlen und die gewohnte Bewegungsfreiheit zu vermissen. Dabei trifft genau das Gegenteil zu. Ein guter Anzug will seinem Träger ein gutes Körpergefühl geben.
Dafür sorgt zum einen die Verwendung von edlen Materialien. Fein gewebte reine Schurwolle etwa sorgt für einen angenehmen Tragekomfort. Für den Sommer empfehlen sich Mischungen aus Schurwolle und Seide, die für Leichtigkeit und kühleres Körperklima sorgen. Die Wahl zwischen Einreiher oder Zweireiher entscheidet die persönliche Vorliebe. Wichtig ist, auf einen guten Sitz zu achten. Weder Hose noch Jackett sollten an den falschen Stellen Falten werfen oder gar kneifen.
Nachdem sich bei Frauen schon die Slim-Form durchgesetzt hat, findet man nun auch bei den Männern Anzughosen und Jacketts, die extra schmal geschnitten sind und so nicht spießig daher kommen. Mit den klassischen Anzugfarben wie anthrazit, dunkelblau oder schwarz macht man nie etwas falsch. Doch gerade für Feste, die tagsüber stattfinden, eignen sich modischere Farbtöne wie beige, sand oder frische Pastellfarben. Klar gehört dafür ein bisschen Mut dazu. Aber es lohnt sich!




