Die Fußballweltmeisterschaft ist in vollem Gange. Neben den Mannschaften sind vor allem die Tröten, die Vuvuzelas, in aller Munde und Ohren. Aber es gibt weitaus reizvollere Seiten des südafrikanischen Staates. Wir wenden uns lieber dem modischen Schaffen des Landes zu.

Afrikanische Labels sind im Kommen, das beweist der Erfolg der South Afrikan Fashion Week. Doch auch wenn Ethnomuster einen großer Trend der Sommermode sind, setzen viele Labels nicht auf traditionelle Muster, sondern auf Schnitte und Stoffe, die eher europäisch anmuten. Das kann man nun kritisieren und fragen, warum sie nicht etwas Eigenständiges kreieren? Oder man freut sich einfach über die tollen Entwürfe, die absolut tragbar sind und erklärt afrikanische Mode zum absoluten Must Have der Saison!

Für einen heißen Sommertag ist das transparente Stufenkleid des Labels Chimera by Becky Beukes genau das richtige. Jeder noch so laue Windhauch sorgt bei dem leichten Stoff für eine angenehme Abkühlung. Ein schönes Detail sind die aufgenähten Blüten am rechten Schulterträger. Ein anderer Trend des Sommers sind leichte kurze Kleider mit schweren Stiefeln. Auch die gibt es bei Chimera. Damit es nicht zu derb wird, kombiniert Becky Beukes zum weißen, mit Spitze verzierten Minikleid, aber keine schwarzen Boots, sondern hellgraue kniehohe Stiefel mit hellblauen Tupfern. Bei Karen Monk Klijnstra gibt es gleich zwei Trends in einer Hose – Jodhpur und Batik. Auch sie setzt auf Blüten, die das orange-rote Bolero-Jäckchen verzieren.