Armani, Dolce & Gabbana, Prada, Moschino, Versace, Gucci, Roberto Cavalli, Valentino, Missoni, Blumarine, Bottega Veneta, Emilio Pucci, Gianfranco Ferré, Salvatore Ferragamo. Wenn Frauen diese Namen hören, beginnen ihre Augen zu leuchten.
Hinter diesen Worten, die Sommer, Sonne und Stil versprechen, stehen die größten Designer und Labels Italiens. Italien ist es gelungen, nicht nur zum Synonym für das sprichwörtliche Dolce Vita zu werden, sondern auch zum Synonym für stilvolle Mode. Man darf mit Recht behaupten, dass in der internationalen Modeszene die italienischen Kreativen den Ton angeben. Die Mailänder Modewoche ist die mit größter Spannung erwartete Spitzenshow unter den Fashion Weeks.
Was Mailand auf dem Laufsteg zeigt, wird Trend und ist ein halbes Jahr später in ähnlicher und erschwinglicher Form auch in den Kollektionen der Modeketten zu finden. So muss man sich nicht weit aus dem Fenster lehnen, wenn man behauptet, dass einer der wichtigsten Trends für die kommende Herbst- und Wintermode der Norwegerpulli ist. Rentier und Schneeflocke landen auf Pullovern, Jacken, Schals und Hosen, weil sich das Domenico Dolce und Stefano Gabbana so ausgedacht haben. Thema ihrer Winterkollektion 2010/11 ist Après-Ski.
Eine der Trendfarben wird Braun, ob in rötlicher oder erdbrauner Schattierung. Massimiliano Giornetti entwarf für Salvatore Ferragamo eine Kollektion mit engen Rollis sowie Schluppenblusen und Shorts in Brauntönen. Giorgio Armani erklärt den Samt zum Trendstoff der Saison und zeigt lange schwarze Roben und kurze rote Shorts aus dem schweren Stoff. Retro ist das Stichwort bei Prada. Miuccia Prada ließ sich vom Stil der 1950er und 60er Jahre inspirieren und entwarf weiblich schwingende Röcke und Mäntel in A-Linienform.





