Die Mode lebt nicht nur von den phantastischen Entwürfen der Designer, sondern vor allem auch von den Begriffen, die neue Trends beschreiben.
Zum Beispiel preppy. Preppy Style ist kein dämlicher Hundename, sondern bezeichnet einen Modestil, der erstmals in den 1950er Jahren aufkam. In den 1980er-Jahren war er erneut angesagt und er feiert seit 2009 wieder ein Revival. Böse Zungen bezeichnen ihn auch als den Streberlook. Diese Beschreibung ist nicht ganz falsch, wurde er doch von den Schülern der amerikanischen “Preparatory Schools” geprägt. Das sind Schulen, die ihre Schüler auf die Elite-Unis vorbereiten. Die Schüler stammen meist aus wohlhabenden Elternhäusern, dementsprechend teuer ist die Mode.
Gepflegte Hemden und Poloshirts, gern mit Logo (zum Beispiel von Tommy Hilfiger oder Lacoste), Pullover oder Pullunder mit V-Ausschnitt, und dazu klassische Chinos machen den Look. Mädchen tragen Blusen zu Bundfaltenhosen oder Faltenröcken. Das Ganze soll ruhig an eine Schuluniform erinnern. Insgesamt ist der Stil also ziemlich konservativ. In der modernen Variante ist er etwas aufgelockerter und nicht mehr ganz so spießig.





